Samstag, 7. Januar 2012

Ein neuer Freund?

Noch im letzen Jahr hatte ich die Bekanntschaft mit einer Saatkrähe gemacht, von der ich dachte, dass ich sie vielleicht öfter sehen würde. Aber leider blieb es nur bei dieser schönen und intensiven Begegnung. Eine Saatkrähe wäre sehr interessant gewesen, denn von Freundschaften zwischen Mensch und diesem Rabenvogel hatte ich bisher wenig gelesen.


Wenige Tage nach dieser Begegnung hatte ich das Vergnügen wieder eine Rabenkrähe zu fotografieren. Sie saß am Rande meines Beobachtungsgebietes und kam sofort als ich Futter ausgelegt hatte. Ihre Aufmerksamkeit mir gegenüber war nicht so ausgeprägt wie bei "normalen" Vögeln. Also verhielt sie sich ähnlich wie damals Alf. Ich gab ihr auch gleich einen Namen, denn ich spürte dass "sie" es ist. Das bildete ich mir auf jeden Fall erst einmal ein. "Corrie" nannte ich sie, da die Rabenkrähen ja auf den lateinischen Namen Corvus corone hören. Corrie kam mir auch sehr nahe und so konnte ich an diesem Tag sehr schöne und viele Flugaufnahmen machen. Ein paar Tage später habe ich auch den Futtertest auf dem Rohrgeländer entlang der Straße gemacht. Dabei lege ich Futter auf dieses runde Rohr und setze mich in die Nähe. Corrie kam sofort, aber noch ein wenig misstrauisch zu mir. Am ersten Tag unserer Begegnung dachte ich oft an Alf. Corrie verhält sich in vielerlei Hinsicht wie mein alter Freund. Sie hopst so wie er, sie schaut mich so wie Alf an und sie ist glaube ich auch so schlau wie er.

Um an die Leckereien zu kommen, flog sie immer wieder von oben an sie heran. An diesem Tag waren nämlich viele andere Vögel anwesend. Einige Möwen, jede Menge Stockenten und auch ein paar Höckerschwäne hatten sich an dieser Stelle versammelt. Über dem Futter angekommen, ließ Corrie sich fallen, um gleich wieder mit dem Futter im Schnabel das Weite zu suchen. Diese Taktik hatte Alf nie angewandt, er spazierte immer zwischen Schwänen und Enten hindurch. Manchmal zwickte er sie an den Schwanzfedern oder scheuchte die gierigen Möwen mit einer kurzen Bewegung der Flügel davon. Corrie macht es so genommen fast so wie die Möwen, die auch immer wieder über dem Futter schweben und dann zuschlagen, wenn der Moment günstig ist. Das ist natürlich sehr kraftaufwendig. Alf war da ja eher faul oder sagen wir mal cleverer. Was ich bei Alf und Corrie immer wieder bemerke ist, dass sie sich etwas abseits der Gruppe von Rabenkrähen aufhalten. Ähnlich wie "Rookie" die Saatkrähe, die ich im Sommer eine Zeit lang beobachtet hatte. Bei der Saatkrähe war es aber wohl mehr die Tatsache, dass sie keine Rabenkrähe ist, als Gast "nur" geduldet war und oft von den anderen verscheucht wurde. Aber Alf und Corrie, eben beides Rabenkrähen zeigten mir gerade dadurch, dass sie es sind und so erkannte ich Alf immer recht schnell. Bei Alf war es aber auch oft so, dass er sich auch unters Volk mischte, eben genau dann, wenn mal wieder ein Besucher mit Brot oder anderem Futter an den Rhein kam.

Die Flugkünste von Corrie übertreffen die von Alf um einiges, denn sie ist viel in der Luft, was man von Alf nicht behaupten konnte. Er lief fast immer am Boden entlang und durch seine tapsigen Schritte, fiel er mir natürlich auch auf. Ich war beeindruckt von der Ausdauer die Corrie an den Tag legte. Auch sie versteckt ihre "Beute". Zwar nicht so wie Alf, der Weltmeister im verstecken war und daher auch den anderen Rabenkrähen mit seiner Tätigkeit auffiel. Aber immerhin flog sie in der Zeit, in der ich sie beobachtete, mindestens sechs bis sieben Mal um alles in Sicherheit zu bringen. Dass ich mich an diesem Tag freute wie ein Schneekönig, ist glaube ich jedem bewusst, der hier schon länger meinen Blog liest. Ein paar Wochen vor dieser Begegnung war mir ein Lied von Subway to Sally im Ohr hängen geblieben. Krähenkönig heißt es und so fühlte ich mich an diesem Tag auch. ;-)

Auf diesen beiden Fotos kann man gut sehen, wie genau Corrie die Vögel am Boden beobachtet, bevor sie dann auf das Futter herab stürzt.

Sonntag, 4. September 2011

Die sieben Geißlein und die Killerraben

Da ich meine Freizeit in den letzten Wochen eher für die Makrofotografie benutzt habe, ist dieser Blog etwas ins Stocken geraten. Da ich Alf leider nicht mehr sehe, hat sich mein Interesse gegenüber Rabenvögeln zwar etwas geändert, doch nur in der Hinsicht, dass ich einen neuen Freund oder Kollegen suche. Bisher nicht mit dem wirklich erwünschten Erfolg. Dabei muss ich aber auch gestehen, das ich absichtlich den Kontakt mit Rabenkrähen vermieden habe. Ich brauchte wirklich etwas Zeit, das alles zu verdauen.

In der letzten Woche habe ich drei "neue" Bücher bestellt. Candace Savage und das Duo John M. Marzluff und Tony Angell sind die Autoren. Die drei englischsprachigen Bücher befassen sich alle mit Rabenvögeln. Die Titel sind unter Buchtipps / Rabenvögel weltweit zu finden.

Dann habe ich mal wieder in meinen bei Google gesetzten Alarm (Google Alert) geschaut. Da tauchen leider nur 85% negative Meldungen auf und nur selten interessante Berichte.
Das "Letzte" was ich gelesen hatte, waren gleich dutzende Berichte von den Horror Raben, die übersinnliche Kräfte verlieren bekommen haben und ganze Lämmerherden ausrotten. Sehr wahrscheinlich sind die auch in irgendwelche Strahlungen gekommen, die sie dann maßgeblich beeinflusst haben. Spaß beiseite, aber wie "belämmert" muss man sein um diesen Berichten zu glauben. Da sind z.T. dann Rabenkrähen abgelichtet, es werden Vermutungen aufgestellt und einer will noch blutrünstiger berichten als der andere. Seit Jahren bricht diese Art der Berichterstattung nicht ab. Der "normale" Bürger muss immer wieder geimpft werden. Da darf kein positiver Bericht über Rabenvögel zu lange im Gedächtnis bleiben, schnell muss man mit neuen Horrorgeschichten nachlegen. Solche Presse kommt seltsamerweise zu 70% aus den südlichen Ecken deutschsprachiger Länder.
Bericht

Ein sachlicher Bericht stand im Spiegel. Bericht

Mich unruhigt, dass man nicht nach den Gründen sucht, sondern einfach wie im Wilden Westen los blallern will. Warum kommen solche Begebenheiten, ich meine jetzt, dass sich Rabenvögel kranken Schafen oder ähnlichem nähern, immer öfter vor? Ein Grund ist für mich die Beseitigung der offenen Müllkippen und die Vernichtung der natürlichen Lebensräume. Auch der Rotmilan hat darunter zu leiden, denn auch für ihn waren Halden eine zuverlässige Nahrungsquelle.
Was mich etwas verwundert ist, dass es nie Beweismaterial von den doch so häufigen Überfällen gibt. Ich bin eigentlich nicht der Typ Mensch, der sich darüber ereifert, doch irgendwann muss Schluss sein mit einer Hetze gegen diese Tiere.

Auch sie kann die Berichte nicht mehr sehen.

Donnerstag, 30. Juni 2011

Und plötzlich ist da ein Loch....

Noch im März habe ich meinen kleinen Freund gesehen, es war damals diese Begegnung von der ich auch hier berichtete. Ich hatte wenig Zeit und war nur kurz an "unserem" Platz. Seit dem habe ich ihn nicht mehr gesehen. Mein Urlaub in der Extremadura, meine Workshoptermine und einige andere Sachen hatten mich in den letzten Monaten und Wochen davon abgehalten, "Alf" zu besuchen. Jetzt habe ich seit drei Wochen intensiver Suche Alf nicht mehr gesehen. Immer wieder bin ich zum Rhein und habe ihn gerufen, mit Leckereien gelockt oder einfach auf ihn gewartet.
Alf konnte ich nie wirklich an seinem Aussehen erkennen, er machte mich durch sein Verhalten auf sich aufmerksam. Seine Art zu laufen, seine Angewohnheit Sachen zu verstecken und natürlich auch sein Verhalten mir gegenüber. Er flog mich ja direkt immer an und landete ihn ca. einem halben Meter Abstand. Er zeigte mit stets, das bin ich, Alf.

Er war für mich in den letzen Jahren zu einem richtigen Freund geworden. Nur habe ich ihn wohl in den letzten Monaten zu sehr vernachlässigt. Oder hat er einfach eine Dame oder einen Herrn kennengelernt. (Ich wußte ja nie was Alf wirklich war, Männlich oder Weiblich?)
Ich wurde vor vier Jahren auf ihn aufmerksam, als er mir beim Fotografieren fast direkt vor die Linse lief. Am Boden liegend hatte ich versucht ein Paar gestaffelt zu fotografieren. Durch seine Sucherei am Boden war er mir zwar schon aufgefallen, aber da war er noch weiter von mir weg. Als er dann fast neben mir suchte und durchs Bild lief, war ich doch sehr erstaunt.

Aaskrähen werden nach ca. 2-3 Jahren geschlechtsreif und Alf wäre dann jetzt seit 2 Jahren soweit. Es kann natürlich so viel passiert sein. Er hat zum Beispiel einfach sein Gebiet gewechselt, weil ihn Brot, Erdnüsse usw. zum Hals raus hingen. Oder er hat sich verletzt oder er ist sogar von einem der schnell auf die Fähre fahrenden Autos erwischt worden. Vielleicht werde ich das alles nie erfahren, was glaube ich ganz gut so ist.

Ich werde ihn wohl mein ganzes Leben nicht vergessen, denn er war für mich etwas ganz Besonderes. Er war eine Verbindung zu seinen Kollegen, ein Forschungsobjekt, ein toller Vogel und ein lieber Freund.
Ich glaube, viele können sich nicht vorstellen wie es mir jetzt geht, denn plötzlich ist da ein Loch....



Interessanter Link

Freitag, 24. Juni 2011

Rabenvögel im Nationalpark Monfragüe Teil 2


Am nächsten Tag waren wir wieder am Salto del Gitano, um erneut verschiedene Vögel zu beobachten. Die Gänsegeier flogen an diesem Tag sehr tief. Es war in Gegensatz zum ersten Tag eine unbeschreibliche Nähe zu diesen riesigen Vögeln. An einer Stelle etwas höher an der Burg Monfragüe, konnten wir sogar eine Paarung von Gänsegeiern beobachten, sitzende Geier am Felsen und Jungvögel neben den Altvögeln.

Das Windgeräusch bei der Landung der Gänsegeier beeindruckte meine Frau besonders. Sie flogen in ca. 4-5m über unserem Kopf hinweg, direkt auf die Felsspalte, in der sich ihr Horst befand. Auf der Besucherplattform konnte ich ein Paar Kolkraben, eine Zippammer, eine Blaumerle und auch Schwarzstörche beobachten. Die Kolkraben flogen in sicherem Abstand zu den Greifvögeln, zeitweise konnte man sie aber auch einen Milan jagen sehen. Da am Felsen der Burg Monfragüe immer ein leichter Wind geht, sah man sie auch oft beeindruckende Flugmanöver ausführen. Sie sind eben wirklich außergewöhnliche Flieger.


Neben den von mir noch nie fotografierten Rabenvögeln, der Alpenkrähe und der Blauelster, konnte ich während meines Aufenthalts in Spanien noch Dohlen, Elstern, Rabenkrähen, Eichelhäher und eben den Kolkraben beobachten. So habe ich in diesem Urlaub insgesamt sieben von elf europäischen Rabenvogelarten gesehen. Die Dohlen waren meist in der Nähe der Stadt zu sehen, einen Eichelhäher sahen wir in einem Waldgebiet über Plasencia und die Rabenkrähen waren an verschiedenen Plätzen zu beobachten. Sie waren aber in weitaus geringerer Zahl als bei uns, in den von mir besuchten Gebieten. Elstern konnte man in jedem Park und am Rande der Waldgebiete sehen. Im Monfragüe Nationalpark konnten wir sie auch eher selten vor die Kamera bekommen, dafür aber die Blauelster um so mehr. Die war fast jeden Tag unser Begleiter auf den Touren.
Nach ca. 10 Tagen war ich am Abend noch zur Burg hoch und beobachtete den Luftraum. Ich rief auch ab und zu nach den Kolkraben. Doch die waren nicht zu hören. Ein paar Gänsegeier, ein Zwergadler und einige Milane waren in der Luft. Es war dort oben immer so, als würde man mit ihnen fliegen. Die Stelle erinnerte mich stark an einen Platz auf Mallorca in der Nähe der Bucht von Alcudia. Oben am Cap de Formentor hatte ich 2008 auch eine Schar von Kolkraben beobachtet, die über den Bergrücken in Richtung des Gebirges Sierra de Tramuntana flog. Das sah damals aus wie in der Szene aus dem Film Herr der Ringe. Ich versteckte mich auch sofort, um sie besser beobachten zu können und sie gegebenenfalls nicht von einer Landung abzuhalten. Sie landeten damals nicht und flogen weiter.
Nach einer Stunde sah ich dann plötzlich etwas "Schwarzes" um den Turm fliegen. Ein Kolkrabe? Nein, in ca. 10m Entfernung sah ich einen leuchtend roten Schnabel und ebenso leuchtend rote Füße. Mein Herz schlug wie wild und ich konnte die Kamera kaum halten, so aufgeregt war ich.
Eine Alpenkrähe flog um mich herum! Die Alpenkrähe ist im Gebiet Monfragüe in der Extremadura nur noch mit einem Paar am Geierfelsen vertreten. Der Vogel hielt mich in Bewegung und raubte mir den Atem. Das natürlich nicht nur, weil ich bisher noch keine Aufnahme von ihm hatte. Allein ihn zu sehen und zu beobachten, machte mich sehr glücklich. Nach ein paar Minuten legte sich dann auch meine Aufregung.


Sie flog immer um den Turm herum und verschwand plötzlich. Ich versuchte sie zu verfolgen und rannte, doch ziemlich unvorsichtig, auf der nicht abgesperrten Plattform des Turms herum. Wenn meine Frau mich gesehen hätte, hätte sie mich wohl gleich da oben herunter geholt. Nach einer Zeit stellte ich fest, dass sie im Turm einige Schlupflöcher hatte, in denen sie sich versteckte. Sie narrte mich teilweise, indem sie die Flugrichtung änderte und mich so genommen in die falsche Richtung laufen ließ. Das Versteckspiel mit ihr machte mir Spaß, denn ich fand Ihre Taktik bemerkenswert. Zum Schluss hatte ich sie dann doch einmal ausgetrickst und in ihrem Versteck fotografiert.
Ich konnte sie an drei weiteren Tagen beobachten. Sie war unwahrscheinlich schlau, denn sie verschwand immer wieder und tauchte dann plötzlich wieder kurz auf, um zu sehen, ob ich noch da bin. Leider waren dies auch die letzten Tage im Gebiet von Monfragüe und so musste ich leider meine Beobachtungen schweren Herzens abbrechen.

Im September werde ich wieder eine Tour nach Mallorca machen. Auf dem Programm stehen diesmal natürlich auch wieder Kolkraben. Im Juli werde ich sie wohl in der Lüneburger Heide sehen, denn dort kenne ich mehrere Plätze an denen sie vorkommen. Die Extremadura war ein einzigartiges Erlebnis. So viele seltene Vögel habe ich lange nicht mehr gesehen. Das dies nicht mein letzter Besuch dort war, kann sich ja wohl jeder denken.





Sonntag, 19. Juni 2011

Rabenvögel im Nationalpark Monfragüe

In meinem diesjährigen Urlaub habe ich schon vor der Abfahrt viel über dieses Gebiet, in dem es sehr viele Vogelarten gibt gelesen. Ein Eldorado für Ornis, ein Paradies für Naturfotografen so hieß es auch aus dem Munde von Kollegen. Mein erster Tag bestätigte das sofort, denn schon auf der Fahrt nach Plasenicia sahen wir Mönchgeier, Gänsegeier, Milane und viele andere Vogelarten. Im Gebiet des Nationalparks Monfragüe wurden dann die Augen ganz groß, denn der auf Mallorca doch eher selten gesehen Rotkopfwürger, tauchte hier fast an jeden Straßenrand auf.
Laut Büchern und Infos auf Webseiten sollte es hier auch Kolkraben und Alpenkrähen geben. Oft wurde geschrieben wie selten doch mittlerweile die Alpenkrähe geworden ist. Daher machte ich mir eher wenig Hoffnung auf eine Begegnung mit diesem interessanten Rabenvogel. Der Kolkrabe, der in meiner Umgebung ja auch eher selten vorkommt, sollte aber nicht so rar in der Extremadura sein.

Am ersten Tag am Salto del Gitano im Nationalpark Monfragüe war es schon recht gefüllt auf dem kleinen Parkplatz am Rande der Straße. Ornithologen und Reiseveranstalter gaben sich die "Klinke" in die Hand. Viele Naturfotografen habe ich nicht gesehen, eher mehr Spektive als Kameras. Neben Joachim Griesinger von "Reisen in die Natur" begegnete ich auch Roberto Cabo, der mich vor mehr als fünf Jahren mit seinem Buch "Reiseführer Natur Spanien" für die Extremdura begeistert hat. Seine Gruppe konnte neben den täglich zu beobachtenden Vögeln wie Schwarzstorch, Gänsegeier, Rotmilan, Schwarzmilan und verschiedenen Singvögeln, auch einen Kaiseradler (nur durchs Spektiv erkennbar), einen Mönchsgeier, einen Zwergadler, einen Zippammer, Blaumerle und Kolkrabe beobachten. Ich habe mich sehr gefreut ihn persönlich kennenzulernen.
Durch die Tipps von einigen spanischen Ornithologen, erfuhr ich dann auch von der Existenz eines Alpenkrähenpaars am Salto del Gitano. Meine Infos hatten mir vorher verschiedene andere Plätze als günstiger empfohlen, aber so hielt ich die Augen erst einmal offen. Da wir auch keine allzu großen Reisen innerhalb der Extremadura machen wollten, hielten wir uns, wenn auch manchmal nur kurz, regelmäßig am Geierfelsen, wie man den Salto del Gitano auch nennt, auf.
Im Gebiet von Los Barruecos
sahen wir dann die ersten Blauelstern. Ich war aufgeregt wie ein kleiner Junge, denn diese wunderschönen Vögel kann man auf unserem Planeten nur in Ostasien und auf der Iberischen Halbinseln beobachten.


Die Blauelster war somit die siebte Rabenvogelart die ich bisher fotografiert habe. Danach begegnete sie uns fast jeden Tag. Doch sie ist genauso scheu und schwer zu fotografieren, wie alle Rabenvögel. Sehr aufmerksam schreckt sie bei jedem Geräusch zusammen und flüchtet meist sofort. Außer sie ist beschäftigt wie z.B. der Eichelhäher mit einer entdeckten Beute. Dann kann man sie fast ungestört fotografieren, wie auf diesem Foto.

Ende Teil 1